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Erstes Fühlbuch


oder: Warum die Zootiere im Laden bleiben mussten

 

Hallo ihr da draußen!

Ihr kennt sicher alle diese süßen Fühlbücher, bei denen die Kücken mit flauschigem Stoff und Krokodile mit geprägter Pappe ausgestattet sind. Und ihr kennt auch sicher alle Titel wie "Tierkinder", "Bauernhoftiere", "Zirkustiere", "Schneetiere" und co und habt sie selbst als Kind heiß geliebt oder eure Kinder lieben sie.

Vor ein paar Wochen gab es in einem Lebensmitteldiscounter eben solche Fühlbücher im Angebot. Unter anderem die Titel "Bauernhoftiere" und "Zootiere". "Für den Anfang reichen zwei.", dachte ich mir und überlegte, welche Titel ich mitnehmen würde. Schließlich entschied ich mich für zwei Titel und damit gegen den Titel "Zootiere".

Warum? Ganz einfach: Es gibt keine sogenannten "Zootiere"!

Ja, es gibt Tiere, die im Zoo leben. Aber das kann schlichtweg jedes Tier sein. Eine Ameise genauso wie ein Kanninchen, ein Krokodil genauso wie ein Wellensittich, ein Pony genauso wie ein Eisbär, ... die Aufzählung könnt ihr beliebig fortsetzen. Das heißt: Alle Tiere sind Zootiere.

Davon abgesehen: Ich stehe nicht besonders auf Zoos. Schlimm genug, dass wir Menschen uns über die Natur stellen und vor dem Aussterben sogenannte bedrohte Rassen und Arten dadurch schützen wollen, indem wir einige ihrer Individuen in Gefangenschaft halten und sie dort Nachwuchs reproduzieren lassen. Das ganze unter unnatürlichen Bedingungen, die alles andere als "artgerecht" sind.

Der Zoo ist kein natürlicher Lebensraum von Tieren. Es hat keinen existenziellen Mehrwert, wenn Tiere eingesperrt werden, sie zur Schau gestellt und der Mensch damit argumentiert, dass dies alles doch nur zum Artenerhalt sowie zum Zweck von Bildung und Erholung geschehen würde.

Nun stellt auch der Bauernhof keinen natürlichen Lebensraum im engeren Sinne dar. Jedoch ist der Mensch in seiner jetzigen Lebensweise mehr oder weniger davon abhängig*, dass er sich die Eigenschaften gewisser Tiere zum Überleben zu Nutze macht. Sei es, dass in einem reinen Agrarbetrieb (mehr oder weniger) domestizierte Katzen leben, damit die Mäuse und ähnliche Kleintiere dort nicht zur Bedrohung der Ernte werden.

Nein, ich habe mir die Sache hier nicht ganz einfach gemacht. Ganz im Gegenteil: Es ist ein Versuch, meine komplexen Gedanken so einfach wie möglich darzustellen. Es soll ja nur ein Blogeintrag werden und kein ganzes Buch. *zwinker*

Jedenfalls möchte ich nicht, dass unser Kleiner in dem Glauben aufwächst, dass es so etwas wie Zootiere gibt oder Zootiere auf eine Stufe mit Waldtieren stellt und glaubt, dass die da "schon immer" leben. Oder als sei das Alles richtig. Wenn er größer ist, kann er sich selbst ein Bild davon machen.

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* Ich möchte hier an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion über Fleischkonsum, Konsum tierischer Produkte sowie Veganismus führen, da sie einfach den rahmen eines Beitrages sprengen würde und die gesamte Thematik sehr ausufern würde.

8.5.17 17:54

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